Fahrt frei
Fairness

PLAN UND PERSPEKTIVE

Brillen- und Hörgerätezuschuss

Die Arbeit des Zugpersonals ist mit hohen Anforderungen und Belastungen verbunden. Gutes Seh- und Hörvermögen sind dabei unerlässlich und werden dabei täglich strapaziert und auf die Probe gestellt. Die ständige Geräuschkulisse sowie die Dauerbelastung der Augen hinterlassen ihre Spuren und können zur Gefährdung des Seh- und Hörvermögens führen. Daher wird eine Seh- oder Hörhilfe für die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit oft unerlässlich.

Für die Leistungsberechtigten an Bildschirmarbeitsplätzen kommt in der Regel der Arbeitgeber für die Kosten einer Bildschirmarbeitsplatzbrille auf. Alle anderen Leistungsberechtigten tragen die (Teil-)Kosten einer Seh- und Hörhilfe meist selbst.

Daher unterstützt der FairnessPlan e.V. seine Leistungsberechtigten bei der Anschaffung von Seh- und Hörhilfen in Höhe von
  • max. 150 € zur Anschaffung einer Sehhilfe pro Jahr und
  • max. 300 € zur Anschaffung einer Hörhilfe pro Jahr.
Ausgenommen vom Brillen- und Hörgerätezuschuss sind Leistungsberechtigte mit einem Anspruch auf eine Bildschirmarbeitsplatzbrille.

Leistungsberechtigte, welche eine Tätigkeit mit betriebsdienstlichen Aufgaben gemäß EBO ausüben (Verpflichtung zur Tauglichkeits- und Eignungsuntersuchung), müssen durch die Kopie des aktuellsten Tauglichkeitsberichts nachweisen, dass die Seh- und/oder Hörhilfe zur Ausübung der arbeitsvertraglichen Verpflichtungen benötigt wird.

Bei Leistungsberechtigten ohne die Verpflichtung zur Tauglichkeits- und Eignungsuntersuchung ist die Voraussetzung für die Gewährung des Brillen- und Hörgerätezuschuss, dass die Sehschwäche mindestens 0,5 Dioptrien oder die Hörschwäche mindestens 20 Dezibel beträgt.

Außerdem ist nachzuweisen, in welcher Höhe der Leistungsberechtigte die Kosten zur Anschaffung selbst zu tragen hat. Kosten, die durch Sozialversicherungsträger oder private Zusatzversicherungen getragen werden, können nicht erstattet werden und müssen im Antrag angegeben werden.

Leistungsberechtigt sind alle GDL-Mitglieder, die in einem Unternehmen des DB-Konzerns beschäftigt sind oder ausgebildet werden. Darunter fallen auch GDL-Mitglieder bei Unternehmen, an denen der DB-Konzernmehrheitlich beteiligt ist.
 
Den Antrag für den Brillen- und Hörgerätezuschuss und das dazugehörige Merkblatt mit wichtigen Hinweisen und einer Auflistung aller einzureichenden Unterlagen finden Sie hier. Der Zuschuss kann einmal im Jahr beantragt werden. Die Auszahlung des Zuschusses kann nur einmal im Kalenderjahr in Höhe von maximal 150 € bzw. 300 € erfolgen. Maßgeblich für die Auszahlung ist die rechtzeitige Vorlage des vollständigen Antrages und den notwendigen Unterlagen in der geforderten Form (siehe Merkblatt). Interessierte können sich gerne auch den Flyer ansehen.
 
Werden alle Voraussetzungen erfüllt, wird der Brillen- und Hörgerätezuschuss steuer- und sozialversicherungsfrei gewährt.
 
Bei Fragen zu Leistung, Anmeldung und Abwicklung sind Ihre regionalen Ansprechpartner oder Ihre Ortsgruppe bzw. Ihre Bezirksgeschäftsstelle sowie der FairnessPlan e.V. direkte Ansprechpartner.
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